Mehr als die Hälfte der Informationstechnik-Firmen im Freistaat bewerten ihre wirtschaftliche Lage als gut. 30 Prozent der Firmen sehen sich in einer eher schwierigen wirtschaftlichen Situation, geht aus einer Umfrage der Interessengemeinschaft ITnet Thüringen hervor. «Die Ergebnisse zeigen überwiegend Zuversicht», erklärte die Vereinigung. ITnet-Chef Heiko Kahl sprach von einer stabilen Branche trotz vieler Unsicherheiten.
IT-Firmen sind in der Regel auf Software sowie Dienstleistungen und Lösungen rund um digitale Technik spezialisiert. Viele profitieren damit vom Trend zur Digitalisierung von Verwaltungen, Unternehmen und Alltag. Zur Thüringer IT-Wirtschaft gehören nach den Angaben etwa 1.000 Firmen mit etwa 21.000 Beschäftigen. Im ITnet seien etwa 80 Unternehmen zusammengeschlossen.