Das Eisenacher Automobilmuseum erfreut sich zehn Jahre nach der Überführung in eine Stiftung steigender Besucherzahlen. Im vergangenen Jahr habe es 42.000 Gäste angelockt, sagte Stiftungsgeschäftsführer und Museumsleiter Matthias Doht der Deutschen Presse-Agentur. Unter den Eisenacher Museen habe nur die Wartburg eine größere Besucherresonanz verzeichnet. Vor dem Trägerwechsel kamen Doht zufolge zuletzt 26.000 Schaulustige in das Museum, das die Geschichte des Eisenacher Automobilbaus nachzeichnet und historische Autos zeigt. Eisenach ist seit mehr als 125 Jahren Autoproduktionsort, hier wurden Modelle der Marken «Dixi», BMW und «Wartburg» hergestellt. Heute hat Eisenach ein Opel-Werk.
Ausstellung deutlich erweitert
Das Museum war im April 2014 von der Stadt Eisenach an eine private Stiftung übertragen worden. Seitdem seien mit Unterstützung des Landes und privater Spender rund eine Million Euro investiert worden, sagte Doht, der einer der Stiftungsgründer ist. Die Stadt Eisenach zahlt einen jährlichen Zuschuss zu Personal- und Sachkosten. Die Ausstellungsfläche in einem ehemaligen Gebäude des Automobilwerks wuchs auf vier Räume mit insgesamt 2000 Quadratmetern.