Ein gutes Geschäft mit Spareinlagen, Fonds und Baukrediten hat die Sparkassen in Hessen und Thüringen angetrieben. Im vergangenen Jahr stiegen die Wertpapierkäufe von Sparkassenkunden um fast 29 Prozent auf 14 Milliarden Euro, wie der Sparkassen- und Giroverband Hessen-Thüringen in Frankfurt mitteilte.
Zuwächse gab es auch dank starker Börsen bei allen Wertpapierarten, vor allem bei Aktien und Investmentfonds mit einem Plus von rund 60 bzw. 37 Prozent. Damit verbuchten die Sparkassen in Hessen und Thüringen höhere Provisionen, die Wertpapierumsätze legten um ein Viertel auf 25,9 Milliarden Euro zu.
Zudem profitieren die Sparkassen davon, dass die Europäische Zentralbank (EZB) die Leitzinsen nicht mehr weiter senkte, was Sparern bei kurzfristigen Anlagen half und die Einlagen steigen ließ. Insgesamt legte der Zinsüberschuss als wichtigste Ertragsquelle der öffentlich-rechtlichen Institute um 3,2 Prozent auf 2,9 Milliarden Euro zu.