Mit Investitionen von rund 7,5 Millionen Euro ist am Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme IKTS in Hermsdorf (Saale-Holzland-Kreis) ein neues Forschungs- und Entwicklungszentrum geschaffen worden. Dort sollen künftig mit Industriepartnern neue wirtschaftliche Anwendungen für Transparentkeramik entwickelt werden, teilte das Institut mit. Das Land steuerte dazu rund 2,5 Millionen Euro an Fördermitteln bei.
Transparente Keramik ist durchsichtig wie Glas, aber wärmebeständig und kratzfest wie Keramik. Zur Herstellung dieses Werkstoffs seien neben dem Know-how auch spezialisierte Geräte und Anlagen notwendig, hieß es. Transparentkeramik ist unter anderem für Handydisplays, Pass-Scanner am Flughafen, Mikroimplantate in der Medizintechnik oder die Sensortechnik interessant.