Thüringen macht sich weiter Hoffnung auf einen Ausbau der Mitte-Deutschland-Verbindung der Bahn. «Ich gehe nach wie vor von einem Baustart 2027 aus», sagte Thüringens Verkehrsminister Steffen Schütz (BSW) der Deutschen Presse-Agentur nach einer auswärtigen Kabinettssitzung, bei der auch Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) mit dabei war. Schütz sagte, er vertraue auf die Aussagen von Schnieder und des Bundeskanzlers Friedrich Merz (CDU) zur Mitte-Deutschland-Verbindung.
Elektrifizierung geplant
Wie aus der Antwort des Bundesverkehrsministeriums auf eine kleine Anfrage des Grünen-Bundestagsabgeordneten Matthias Gastel hervorgeht, fehlen bis 2029 trotz der vom Bund aufgenommenen Milliardenschulden im Rahmen des sogenannten Sondervermögens rund zwei Milliarden Euro für den Bau mehrerer Bahn-Projekte. Darunter ist auch der mit Baukosten in Höhe von 544 Millionen Euro veranschlagte Teilabschnitt von Weimar über Gera nach Gößnitz auf der insgesamt 517 Kilometer langen Mitte-Deutschland-Verbindung.
Die Strecke soll komplett elektrifiziert werden. Das soll für schnellere Fernverkehrsverbindungen von Chemnitz und Dresden über Erfurt in die Rhein-Main-Region und das Ruhrgebiet sorgen.
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