Bei den Immobilienpreisen herrschen in Thüringen regional große Unterschiede. Das geht aus dem Immobilienmarktbericht 2026 des Landesamtes für Bodenmanagement und Geoinformation hervor. Wo zahlen Häuslebauer am wenigsten für ein Grundstück? Und wo wird es besonders teuer?
Jena ist Thüringens teuerstes Pflaster
Egal, ob ein Bauplatz für ein Haus oder der Kauf einer bestehenden Immobilie - am teuersten ist es in Jena. Ein Bauplatz für ein Eigenheim schlägt dort im Mittel mit 458 Euro pro Quadratmeter zu Buche. Bei einem Mehrfamilienhaus sind es 638 Euro pro Quadratmeter. Für den Kauf eines Ein- oder Zweifamilienhauses wurde in der Hochschulstadt zuletzt ein Mittelwert von 547.000 Euro fällig. Und für ein größeres Mehrfamilienhaus mussten demnach 635.000 Euro hingeblättert werden.
Die Angaben beziehen sich laut Landesamt auf die Preise, zu denen Immobilien tatsächlich veräußert worden sind. Unterschiede zwischen den Objekten, die den Kaufpreis beeinflussen, wie Lage, Ausstattung oder Grundstücksgröße, wurden nicht berücksichtigt. Deswegen ließen sich aus der Statistik auch keine unmittelbaren Rückschlüsse auf tatsächliche Wertunterschiede ziehen.