Unternehmen investieren weniger in ihren Internethandel - das bekommt der Jenaer Software-Anbieter Intershop zu spüren. Der Umsatz des börsennotierten Thüringer Unternehmens sank im ersten Halbjahr auf 15,8 Millionen Euro, wie der Vorstand in Jena berichtete. Im Vorjahreszeitraum wurden noch Erlöse in Höhe von 17,2 Millionen Euro erwirtschaftet. Intershop ist auf Programme spezialisiert, mit denen Unternehmen untereinander ihren Internethandel abwickeln können.
Dank eines Kostensenkungsprogramms, das mit Personalabbau verbunden war, konnte das Thüringer Unternehmen die Ertragslage verbessern und ein leicht positives operatives Ergebnis erzielen. Das Ergebnis nach Steuern war nach Intershop-Angaben mit minus 54.000 Euro nahezu ausgeglichen. Im ersten Halbjahr 2025 stand unter dem Strich noch ein Verlust von 1,1 Millionen Euro. Die Kostendisziplin habe sich ausgezahlt, sagte Vorstandschef Markus Dränert. «Wir sind auf dem richtigen Weg.»