Aufträge vor allem aus der Halbleiterindustrie haben im vergangenen Jahr das Geschäft des Thüringer Technologiekonzerns Jenoptik angekurbelt. «Das Jahr 2024 ist für Jenoptik mit Rekordwerten bei Umsatz und Ergebnis erfolgreich verlaufen», erklärte Vorstandschef Stefan Traeger am Mittwoch bei der Vorlage vorläufiger Zahlen in Jena. Trotz eines schwierigen wirtschaftlichen Umfelds seien die Geschäftsprognose eingehalten und Produktionskapazitäten ausgebaut worden, so der Chef des Jenaer Optik- und Elektronikunternehmens.
Umsatzplus von fünf Prozent
Der Jenoptik-Vorstand machte bei den vorläufigen Zahlen keine Angaben zum Konzerngewinn, lediglich zum Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen, das Jahresvergleich um sechs Prozent auf etwa 222 Millionen Euro stieg. Der Umsatz wuchs um fünf Prozent auf 1,12 Milliarden Euro.
Der Jenoptik-Vorstand sprach von hohen Unsicherheiten durch politische und wirtschaftliche Entwicklungen, die das Marktumfeld beeinflussten. Diese dürften sich auch in der ersten Jahreshälfte 2025 fortsetzen. In der Halbleiterindustrie, ein wichtiger Abnehmer für Jenoptik-Technik, werde jedoch weiterhin mit einem Aufschwung im zweiten Halbjahr gerechnet.
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