Die schwache Nachfrage aus der Halbleiterindustrie macht der börsennotierten Jenoptik AG in diesem Jahr zu schaffen. Derzeit sei noch nicht absehbar, wann sich die Auftragslage für den größten Geschäftsbereich des Thüringer Konzerns grundlegend verbessere, erklärte der Vorstand in Jena. Jenoptik liefert Anlagen und Ausrüstungen für die Chip-Produktion weltweit. Es sei ein Kostensenkungsprogramm gestartet worden, erklärte Vorstandschef Stefan Traeger.
Personal- und Materialkosten sollen gesenkt werden. Binnen Jahresfrist hat sich die Beschäftigtenzahl des Konzerns bereits von rund 4.300 auf rund 4.150 Arbeitnehmer bis Ende September verringert.