Der Thüringer Technologiekonzern Jenoptik hat im vergangenen Jahr deutlich mehr verdient und will die Dividende für seine Aktionäre leicht anheben. Gezahlt werden soll den Anteilseignern, zu denen auch eine Beteiligungsgesellschaft des Landes Thüringen gehört, 0,38 Euro pro Anteilsschein, wie der Vorstand bei der Vorlage der Geschäftszahlen für 2024 in Jena mitteilte. Für das laufende Geschäftsjahr dämpfte Vorstandschef Stefan Traeger die Erwartung angesichts vieler wirtschaftlicher Unsicherheiten auch auf Exportmärkten.
Weniger Aufträge in den Büchern
Im laufenden Geschäftsjahr 2025 erwartet der Vorstand, dass nach einem schwachen Start im zweiten Halbjahr ein Aufschwung vor allem in der Halbleiterausrüstungsindustrie einsetzt. Prognostiziert wird ein Umsatz etwa auf Vorjahresniveau. Jenoptik startete mit einem niedrigeren Auftragsbestand als 2024 in dieses Jahr. Aufträge über insgesamt 670,1 Millionen Euro standen in den Büchern - ein Jahr zuvor waren es noch 745,0 Millionen Euro.
Jenoptik beschäftigt nach eigenen Angaben knapp 4.700 Menschen, davon gut ein Drittel im Ausland. Der Konzern gehört zu den wenigen börsennotierten Technologieunternehmen in Ostdeutschland. Sein Kerngeschäft sind optische Systeme, Laser und Messtechnik für verschiedene industrielle Anwendungen sowie Laser und andere Ausrüstungen für die Verkehrsüberwachung.
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