Nach einem Gewinnsprung im ersten Halbjahr sieht sich die Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) auf Kurs zu einem Ergebnis nahe dem Rekordniveau von 2024. Dank steigender Provisionseinnahmen, einer Erholung im Immobiliengeschäft und geringerer Vorsorge für mögliche Kreditausfälle fiel das Ergebnis zum 30. Juni sowohl vor als auch nach Steuern besser aus als vor Jahresfrist. Das teilte Deutschlands drittgrößte Landesbank in Frankfurt mit.
Der Vorsteuergewinn stieg im ersten Halbjahr um knapp 11 Prozent auf 458 Millionen Euro, der Überschuss legte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um fast 15 Prozent auf 342 Millionen Euro zu. Angesichts der «nach wie vor erhöhten Unsicherheiten» bleibe die Bank für die zweite Jahreshälfte vorsichtig, sagte Vorstandschef Thomas Groß in einer Telefonkonferenz.