Der Thüringer Medizintechnik-Konzern Carl Zeiss Meditec stellt sich im neuen Geschäftsjahr auf schwierige Bedingungen auf wichtigen Auslandsmärkten wie China und die USA ein. In China werde die Zulassung neuer Produkte durch staatliche Vorgaben immer schwieriger, sagte Finanzvorstand Justus Felix Wehmer bei der Vorlage der Geschäftsbilanz für 2024/25 in Jena. Um den Zugang auf den weltweit größten Markt für Augenheilkundeprodukte zu sichern, werde derzeit die Verlagerung bestimmter Produkte in chinesische Fertigungsstätten von Carl Zeiss Meditec geprüft.
Es sei jedoch zu früh zu sagen, ob und welche Auswirkungen das auf andere Standorte des Konzerns habe, sagte Wehmer der Deutschen Presse-Agentur. «Die internationalen Spielregeln ändern sich massiv. Das erzwingt von uns zu handeln.» Das gelte auch für den US-Markt mit immer neuen Entwicklungen in der Zollpolitik.