In Thüringer Wäldern ist es in den vergangenen Jahren zu einer massenhaften Ausbreitung des schädlichen Zweipunktigen Eichenprachtkäfers gekommen. Der Forstschädling hinterlässt derzeit vor allem in den Eichen- und Eichenmischbeständen in Südthüringen Spuren, wie aus einer Antwort des Umweltministeriums auf eine Anfrage der AfD-Abgeordneten Nadine Hoffmann hervorgeht. Neben dem Forstamt Heldburg ist auch der Norden Thüringens betroffen – allerdings in einem weit geringeren Ausmaß.
Seit 2018 komme es in Thüringen zu einer anhaltenden Massenvermehrung des Eichenprachtkäfers, hieß es von der Landesforstanstalt. Diese ist vor allem auf den zunehmenden Trockenstress der Eichen infolge wiederkehrender Dürre- und Hitzeperioden sowie die dadurch geschwächte Abwehrkraft der Bestände zurückzuführen und hält sich seit 2024 auf einem stabil hohen Niveau. Warmes Wetter beschleunigt die Entwicklung der Larven.