Nach einer Delle im vergangenen Jahr ist der ostdeutsche Modellbahnhersteller Piko wieder auf Wachstumskurs. Trotz verhaltener Konsumstimmung und anhaltender weltwirtschaftlicher Unsicherheiten hat das Unternehmen mit Sitz im südthüringischen Sonneberg nach eigenen Angaben seinen Umsatz in den ersten fünf Monaten um 7,9 Prozent steigern können. Das Wachstum werde sowohl vom deutschen Markt als auch vom internationalen Geschäft getragen. Der Exportanteil liege weiterhin bei knapp 40 Prozent, wie die Geschäftsführung mitteilte.
Die aktuellen Auftragsbestände für Loks und Wagen im Miniaturformat sowie die hohe Nachfrage nach zahlreichen Neuheiten sorgten für eine gute Planungssicherheit im weiteren Jahresverlauf. Dabei entwickele sich die Piko Spielwaren GmbH zunehmend vom klassischen Modellhersteller zum Anbieter moderner und vernetzter Modellbahnsysteme, hieß es. Moderne Steuerungssysteme erleichterten den Einstieg in das Hobby und würden auch technikaffine Interessenten ansprechen. Die Gewinnung neuer Modellbahnfreunde bleibe ein wichtiger Schwerpunkt, hieß es.