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Modellbahn-Hersteller Piko investiert in KI und neue Jobs

Modellbahn-Hersteller Piko investiert in KI und neue Jobs
Die Piko Spielwaren GmbH investiert in diesem Jahr in Digitalisierung, KI und Neuheiten. / Foto: Martin Schutt/dpa
Von: DieThüringer News
Piko baut auf KI, frische Jobs und neue Lok-Modelle: Wie der Sonneberger Hersteller trotz Krisen seine Miniaturbahnen auf Wachstumskurs schickt.

Nach einer Delle im vergangenen Jahr ist der ostdeutsche Modellbahnhersteller Piko wieder auf Wachstumskurs. Trotz verhaltener Konsumstimmung und anhaltender weltwirtschaftlicher Unsicherheiten hat das Unternehmen mit Sitz im südthüringischen Sonneberg nach eigenen Angaben seinen Umsatz in den ersten fünf Monaten um 7,9 Prozent steigern können. Das Wachstum werde sowohl vom deutschen Markt als auch vom internationalen Geschäft getragen. Der Exportanteil liege weiterhin bei knapp 40 Prozent, wie die Geschäftsführung mitteilte.

Die aktuellen Auftragsbestände für Loks und Wagen im Miniaturformat sowie die hohe Nachfrage nach zahlreichen Neuheiten sorgten für eine gute Planungssicherheit im weiteren Jahresverlauf. Dabei entwickele sich die Piko Spielwaren GmbH zunehmend vom klassischen Modellhersteller zum Anbieter moderner und vernetzter Modellbahnsysteme, hieß es. Moderne Steuerungssysteme erleichterten den Einstieg in das Hobby und würden auch technikaffine Interessenten ansprechen. Die Gewinnung neuer Modellbahnfreunde bleibe ein wichtiger Schwerpunkt, hieß es.

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Mit der Elektrolokomotive E19 und der neuen Diesellokomotive V90 stünden in den kommenden Monaten weitere Formneuheiten an. Zugleich stelle das mittelständische Unternehmen, das mit mehr als 600 Beschäftigten Modellbahnen und Zubehör in Deutschland und China fertigt, neue Mitarbeiter ein. Außerdem werde derzeit knapp eine halbe Million Euro unter anderem in KI-gestützte Technologien investiert. Mit leistungsfähigeren Serverstrukturen und neuen IT-Systemen sollen den Angaben nach Abläufe effizienter gestaltet und Innovationszyklen verkürzt werden.

2025 hatte das Unternehmen noch einen Umsatzrückgang von 9,6 Prozent verbucht. Traditionell nennt Piko keine absoluten Zahlen zu Umsatz und Ertrag.

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