Der ostdeutsche Modellbahnhersteller Piko rechnet in diesem Jahr mit einem um zehn Prozent steigenden Absatz von Loks und Wagen im Miniaturformat. «PIKO trotzt der Konsumflaute und setzt 2026 auf Wachstum», erklärte die Geschäftsführung in Sonneberg. Dabei sollen eine Reihe von Produktneuheiten helfen, die im In- und Ausland auf den Markt kommen.
Mit Startersets sollen Kinder wieder stärker für die Modelleisenbahn interessiert werden. Die Piko Spielwaren GmbH gehört zu den ostdeutschen Traditionsunternehmen und besteht seit etwa einem Dreivierteljahrhundert.
2025 war nach Unternehmensangaben ein schwieriges Jahr. Der Umsatz sank um 9,6 Prozent. Neben der Kaufzurückhaltung spielten dabei gestiegene Kosten eine Rolle. Traditionell nennt Piko keine absoluten Zahlen zu Umsatz und Ertrag.