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Modellbahnhersteller Piko will Wachstumsdelle ausgleichen

Modellbahnhersteller Piko will Wachstumsdelle ausgleichen
Piko gibt Ausblick auf 2026 (Symbolbild). / Foto: Daniel Vogl/dpa
Von: DieThüringer News
Der Modellbahnhersteller Piko in Sonneberg gehört zu den ostdeutschen Traditionsunternehmen. Was die Geschäftsführung im laufenden Geschäftsjahr erwartet.

Der ostdeutsche Modellbahnhersteller Piko rechnet in diesem Jahr mit einem um zehn Prozent steigenden Absatz von Loks und Wagen im Miniaturformat. «PIKO trotzt der Konsumflaute und setzt 2026 auf Wachstum», erklärte die Geschäftsführung in Sonneberg. Dabei sollen eine Reihe von Produktneuheiten helfen, die im In- und Ausland auf den Markt kommen. 

Mit Startersets sollen Kinder wieder stärker für die Modelleisenbahn interessiert werden. Die Piko Spielwaren GmbH gehört zu den ostdeutschen Traditionsunternehmen und besteht seit etwa einem Dreivierteljahrhundert. 

2025 war nach Unternehmensangaben ein schwieriges Jahr. Der Umsatz sank um 9,6 Prozent. Neben der Kaufzurückhaltung spielten dabei gestiegene Kosten eine Rolle. Traditionell nennt Piko keine absoluten Zahlen zu Umsatz und Ertrag.

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 «2025 war für die gesamte Branche kein einfaches Jahr», sagte Geschäftsführer Rainer Landwehr. «Wenn Menschen verunsichert sind, sich Sorgen um ihre Arbeitsplätze machen oder von Kurzarbeit betroffen sind, haben sie verständlicherweise andere Prioritäten als neue Anschaffungen im Hobbybereich.»

2026 solle der Umsatz in Deutschland stärker steigen als das Exportgeschäft. Ausgebaut werde die Zusammenarbeit mit dem Modellbahnfachhandel aber auch das Internetgeschäft. Etwa 450 neue Produkte in den vier Spurgrößen G, H0, TT und N kündigte das Unternehmen an. 

Das Spektrum reiche von Dampflokomotiven der Baureihen 95 und 91.3 bis zu einem «Gläsernen Zug». Am Unternehmenssitz in Sonneberg sei ein neues Kundencenter eingerichtet worden. Das mittelständische Unternehmen mit etwa 600 Beschäftigten fertigt Modellbahnen und Zubehör in Deutschland und China.

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