Die Thüringer Siemens-Niederlassung hat in Gotha einen neuen Standort. Dort werden Schaltschränke montiert, die vor allem in der Energiewirtschaft eingesetzt werden, teilte das Unternehmen bei einem Besuch von Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt (CDU) mit. Die bisherige Montagekapazität im thüringischen Waltershausen sei angesichts einer guten Geschäftsentwicklung nicht mehr ausreichend gewesen. 22 Arbeitnehmer arbeiteten nun in Gotha - es seien auch Neueinstellungen geplant.
Mittelfristig ist nach Unternehmensangaben durch den neuen Standort eine Verdopplung des Montagevolumens geplant. In Waltershausen und Gotha würden Stationsleittechnik- und Schutztechnik-Lösungen für Energieversorger sowie für Industrieunternehmen entwickelt und montiert. Der Standort in Gotha besteht nach Unternehmensangaben seit November 2024.