Der Verkehrsverbund Mittelthüringen (VMT) bekommt Zuwachs. Ab voraussichtlich Ende 2027 werden auch Landkreise in Nordthüringen in den Verbundtarif aufgenommen, wie VMT-Geschäftsführer Sascha Georgy sagt. Auch im Südwesten des Freistaats gibt es ihm zufolge Interessenten an dem vor 20 Jahren gegründeten Verkehrsverbund, der bislang vor allem die Städtekette entlang der Autobahn 4 und den Südosten abdeckt.
Diese Landkreise sind betroffen - oder auch nicht
Die Landkreise Sömmerda, Nordhausen, die Stadt Nordhausen und der Kyffhäuserkreis werden beitreten. Im Unstrut-Hainich-Kreis steht ein Beschluss noch aus. Es geht um insgesamt 125 Bus- und Straßenbahnlinien sowie 14 Zugverbindungen, für die dann der Verbundtarif gilt. Vorangegangen war eine jahrelange Prüfung in den Regionen.
Zusätzlich haben die Landkreise Schmalkalden-Meiningen, Hildburghausen und die Stadt Suhl eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnet. Auch im Wartburgkreis und in Sonneberg gibt es Georgy zufolge Überlegungen. Der Ilm-Kreis hingegen wolle bislang nicht über einen möglichen Beitritt sprechen.