Nach anhaltendem Niedrigwasser hat der Regen der vergangenen Tage für eine kurzfristige Entspannung bei den Thüringer Flüssen gesorgt. Wenn es zu den angekündigten Regenfällen in den kommenden Tagen kommt, werde sich diese Entwicklung weiter fortsetzen, sagte Nils Fröhlich, Sprecher des Landesumweltamts. So gebe es derzeit keinen Pegel mit einem extrem niedrigen Wasserstand.
Vor der Abkühlung und dem Niederschlag gab es im Zuge der langen Trockenheit und Hitze bei der überwiegenden Anzahl der Flüsse Niedrigwasser. An zwei Pegeln wurden die niedrigsten Stände jemals gemessen, wie der Sprecher erklärte - und zwar in Eisenach-Petersberg an der Hörsel sowie bei der Werra in Meiningen. Laut Niedrigwasserbericht der Behörde vom 12. August sind zuvor gar einige Gewässerabschnitte gänzlich trocken gefallen, etwa am Pegel Ingersleben/Apfelstädt.