Die Organisation «Reporter ohne Grenzen» beklagt eine zunehmende Feindseligkeit gegenüber Journalisten und Journalistinnen im Osten Deutschlands. Wie aus dem am Dienstag veröffentlichten Bericht «Nahaufnahme: RSF-Report zur Lage der Pressefreiheit in Deutschland» hervorgeht, gab es im vergangenen Jahr insgesamt fünfzehn verifizierte Angriffe auf Pressevertreter in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.
Sachsen liegt den Angaben zufolge mit neun Vorfällen hinter Berlin an zweiter Stelle. Sachsen-Anhalt belegt mit fünf belegten Attacken Rang drei. In Thüringen gab es laut Bericht einen belegten Vorfall. In Berlin gab es 20 dokumentierte Angriffe. Das erklärten die Autoren auch damit, dass in der Bundeshauptstadt zahlreiche Medienhäuser ansässig sind.