Sechs Wildunfälle innerhalb von knapp zwei Stunden haben die Polizei im Raum Gotha beschäftigt. Wie die Polizei mitteilte, ereigneten sich die Unfälle am späten Mittwochabend unter anderem bei Tonna, Emleben, Stadtilm und Großbreitenbach. Verletzt wurde niemand, an allen beteiligten Autos entstand Sachschaden.
Besonders abends steigt das Risiko
Gerade in den Abend- und Nachtstunden sowie in den frühen Morgenstunden ist das Risiko für Wildunfälle besonders hoch. Die Polizei rät Autofahrern deshalb, Warnschilder vor Wildwechsel ernst zu nehmen und ihre Geschwindigkeit den Sichtverhältnissen anzupassen.
Taucht ein Wildtier am Fahrbahnrand oder auf der Straße auf, sollten Fahrer kontrolliert abbremsen und hupen. Fernlicht kann die Tiere zusätzlich irritieren und sollte deshalb ausgeschaltet werden. Wichtig sei außerdem: Ein Tier komme selten allein. Wer ein Reh die Straße überqueren sieht, müsse mit weiteren Tieren rechnen.