Ein Sparprogramm mit Stellenabbau hat den Jenaer Softwareanbieter Intershop aus den roten Zahlen gebracht. Im ersten Quartal sei unter dem Strich ein ausgeglichenes Ergebnis erzielt worden, teilte der Vorstand des börsennotierten Unternehmens in Jena mit.
Finanzvorständin Petra Stappenbeck sprach bei der Vorlage der Zahlen von einem «knallharten Kostensenkungsprogramm», das auch im Bereich Vertrieb sowie Forschung und Entwicklung durchgezogen wurde, um die Kosten dem gesunkenen Umsatz anzupassen.
Die Zahl der Mitarbeiter sei innerhalb eines Jahres um 40 auf derzeit rund 220 gesunken - durch Kündigungen oder den Verzicht auf die Nachbesetzung offener Stellen, sagte sie. Der Stellenabbau sei nicht nur in Deutschland, sondern auch in den USA oder Australien erfolgt. Intershop gehörte in den 1990er Jahren zu den ostdeutschen Software-Pionieren, die den Handel im Internet ermöglichten.