Umsatz und Ertrag des Thüringer Technologiekonzerns Jenoptik sind bis Ende September gestiegen, aber auch die Unsicherheit über die Entwicklung wichtiger Absatzmärkte wie der Automobil- und Chipindustrie. «Nachdem sich die Nachfrage im zweiten Quartal noch spürbar verbessert hatte, sehen wir aktuell ein durch höhere Unsicherheiten geprägtes Marktumfeld, unter anderem im Automotive-Bereich», erklärte Vorstandschef Stefan Traeger bei der Vorlage von Geschäftszahlen in Jena.
Traeger rechnet mit einem verzögerten Aufschwung in der Halbleiterausrüstungsindustrie und vertagte das Erreichen eines Konzernumsatzes von 1,2 Milliarden Euro von 2025 auf 2026. Erwartet wird, dass der Auftragseingang in diesem Jahr etwas verhaltener ausfällt als ursprünglich prognostiziert.