Nirgendwo in Deutschland müssen Verbraucherinnen und Verbraucher im Schnitt einen höheren Anteil ihres Einkommens für Strom und Gas aufwenden als in Thüringen. Dies geht aus Berechnungen des Vergleichsportals Check24 hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegen.
Verglichen wurden die durchschnittlichen Strom- und Gaskosten eines Einpersonenhaushalts (Jahresverbrauch: 1500 Kilowattstunden Strom und 5000 Kilowattstunden Gas) bezogen auf die durchschnittliche Pro-Kopf-Kaufkraft des jeweiligen Bundeslands.
Demnach muss ein solcher Musterhaushalt in Thüringen 6,0 Prozent seines verfügbaren Einkommens für Energie aufwenden. Am anderen Ende stehen Verbraucherinnen und Verbraucher in Hamburg, bei denen Strom- und Gaskosten 4,3 Prozent ausmachen.