Bei der Digitalisierung sind die Menschen in Thüringen einer Befragung zufolge vergleichsweise skeptisch. Fast jeder Dritte gab in der Erhebung im Auftrag der Landesregierung an, es werde zu viel digitalisiert und es solle wieder mehr offline gemacht werden. Bundesweit war es demnach nur jeder Vierte. Die Angaben basieren auf einer Sonderauswertung der jährlichen Umfrage D21-Digital-Index 2024/25 durch die Thüringer Digitalagentur; sie sind repräsentativ für die Bevölkerung ab 14 Jahren im Freistaat.
Ministerium: Vorbehalte müssen abgebaut werden
Das Digitalministerium schließt aus der Studie: «Thüringen hat das Potenzial zum digitalen Vorzeigeland.» Die Skepsis gegenüber der Digitalisierung müsse aber abgebaut werden. Digitalminister Steffen Schütz (BSW) sagte, das Land plane eine «Digitalkompetenzoffensive», um das digitale Selbstbewusstsein der Thüringer zu erhöhen. Digitale Verwaltungsleistungen müssten so gestaltet sein, dass sie das Leben der Menschen erleichtern. Außerdem sollen Unterstützungsangebote wie etwa Digitallotsen geschaffen werden.
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