Nach zwei schwachen Jahren holt Thüringen wirtschaftlich im Ländervergleich auf - allerdings auf einem niedrigen Niveau. Im ersten Halbjahr verzeichnete der Freistaat ein reales Wirtschaftswachstum von 0,6 Prozent, wie aus vorläufigen Zahlen des Statistischen Landesamtes in Erfurt hervorgeht.
Bundesweit gab es demnach kein preisbereinigtes Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP), das den Wert der produzierten Waren und erbrachten Dienstleistungen erfasst. In den fünf ostdeutschen Bundesländern lag das reale Wachstum mit 0,1 Prozent nur knapp darüber. Wirtschaftsministerin Colette Boos-John (CDU) äußerte die Erwartung auf eine weitere wirtschaftliche Belebung in den nächsten Monaten.