Thüringen reagiert auf zunehmende Wasserknappheit mit Investitionen in die Trinkwasserversorgung. Das Land stelle kurzfristig rund 20 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung für den Ausbau und die Modernisierung der Wasserinfrastruktur bereit, teilte Umweltminister Tilo Kummer (BSW) anlässlich des Thüringer Wasserkolloquiums mit. Die bereits von der EU-Kommission genehmigten Mittel stünden voraussichtlich ab Mitte dieses Jahres zur Verfügung.
Gefördert werden den Angaben nach unter anderem eine bessere Vernetzung der Versorgungsgebiete, der Ausbau des Fernwassernetzes, zusätzliche Aufbereitungs- und Speicherkapazitäten sowie neue Tiefbrunnen. Zudem sollen Wasserverluste im Leitungssystem verringert werden. Hintergrund sind deutlich geringere Wasserverfügbarkeiten in den vergangenen Jahren.