Der Thüringer Rechnungshof hat teils fehlende Digitalisierung von Verwaltungsleistungen in den Kommunen bemängelt. «Zwei Jahre nach Ende der Frist zur Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes (OZG) stellte der Rechnungshof fest, dass nur wenige Verwaltungsleistungen online verfügbar sind», hieß es in einer Mitteilung der Behörde zur überörtlichen Kommunalprüfung.
Vorgaben nicht eingehalten
Das Onlinezugangsgesetz hatte vorgegeben, dass bis zum Jahr 2022 rund 575 Verwaltungsleistungen des Bundes, der Länder und der Kommunen digitalisiert werden sollen. Bürgerinnen und Bürger sollen es damit einfacher haben, etwa Ummeldungen bei Umzug oder Gewerbeanmeldungen zu erledigen.