An den Coca-Cola-Standorten Weimar und Halle haben Beschäftigte im Zuge laufender Tarifverhandlungen zeitweise die Arbeit niedergelegt. «Das Null-Angebot des Unternehmens stößt auf Null-Akzeptanz bei der Belegschaft», erklärte Uwe Ledwig, Vorsitzender der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) Ost in einer Mitteilung. Nach Angaben der Gewerkschaft arbeiten in Halle 300 und in Weimar 30 Beschäftigte. Die NGG fordert für sie eine Vorwegerhöhung der Entgelte um 150 Euro und dann weitere fünf Prozent mehr. Für Auszubildende will die Gewerkschaft 120 Euro mehr erreichen. Sie strebt eine Laufzeit von zwölf Monaten an.