In Thüringen hat sich die Zahl der Brauereien verringert. Im vergangenen Jahr gab es im Freistaat noch 46 Braustätten und damit drei weniger als 2024, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden zum Internationalen Tag des Bieres (7. August) mitteilte. Das entspricht einem Rückgang von 6,1 Prozent. Auch bundesweit setzte sich das Brauereisterben fort. Im vergangenen Jahr ist die Zahl der produzierenden Betriebe deutschlandweit um 53 auf 1.415 geschrumpft.
In den meisten Bundesländern ist die Zahl der Brauereien im Vergleich zum Vorjahr den Angaben nach zurückgegangen. Ausnahmen bilden Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt. Hintergrund des Brauereisterbens ist der seit Jahren sinkende Absatz bei gleichzeitig stark steigenden Kosten. Zwar steigt die Nachfrage nach alkoholfreiem Bier, das kann aber die Mengenverluste beim herkömmlichen Bier nicht ausgleichen.
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