Erneuerbare Energien haben im ersten Halbjahr rund zwei Drittel des in Thüringen eingespeisten Stroms geliefert. Von den insgesamt 4929,4 eingespeisten Gigawattstunden stammten nach vorläufigen Angaben des Statistischen Landesamtes 66,7 Prozent aus Windkraft, Photovoltaik und Biomasse. Die absolute Strommenge aus erneuerbaren Quellen sank dabei im Vergleich zum ersten Halbjahr 2025 um 2,9 Prozent auf 3.287,6 Gigawattstunden. Die gesamte Stromeinspeisung nahm von Januar bis Juni im Freistaat um 12,5 Prozent ab. Vor allem aus konventionellen Energieträgern wurde weniger Strom erzeugt und eingespeist – die Menge nahm um 27 Prozent ab. Den größten Anteil an der Ökostromeinspeisung hatte die Windenergie. Windkraftanlagen speisten 1.390 Gigawattstunden ins Netz ein und lieferten damit 42,3 Prozent der erneuerbaren Strommenge. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ging die Einspeisung aus Windkraft um 4,2 Prozent zurück. Aus Solaranlagen wurden aufgrund der Wetterlage 1.215,7 Gigawattstunden eingespeist und damit 2,1 Prozent mehr als im ersten Halbjahr 2025. Der Anteil der Einspeisung aus Photovoltaik lag den Angaben zufolge bei 37 Prozent. Aus Biomasseanlagen kamen 588,4 Gigawattstunden Strom ins Netz. Das entsprach einem Anteil von 17,9 Prozent an der Ökostromeinspeisung. Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten