Zehntausende kleinere Akkus zur Speicherung von Sonnenstrom sind in Thüringen am Netz. Fast 30.000 Speichereinheiten unter 10 kWh gab es im Freistaat mit Stand vom 25. März, wie das Thüringer Energieministerium auf Anfrage mitteilte. Vor allem in Privathaushalten dürften Speicher dieser Größe zum Einsatz kommen, etwa in Verbindung mit einer Photovoltaikanlage. In den Daten sind aber auch gewerblich genutzte Speicher enthalten.
Potenzial kleiner Speicher besser nutzen
«Damit wir die Versorgung auch künftig stabil halten, brauchen wir mehr Flexibilität im System – dafür sind Speicher entscheidend», sagte Thüringens Umweltminister Tilo Kummer (BSW). Demnach spielten große Anlagen - wie das Pumpspeicherkraftwerk in Goldisthal - schon jetzt eine wichtige Rolle. «Künftig wird es auch darauf ankommen, das Potenzial vieler kleinerer Speicher besser zu nutzen – zum Beispiel, indem wir sie stärker in regionale Netzsteuerung und Flexibilitätsmärkte einbinden oder durch Anreize für netzdienliches Verhalten», sagte Kummer.