Das Technologieunternehmen Zeiss rechnet wegen der Konjunkturflaute und der geopolitischen Konflikte weiter mit schwierigen Geschäften. Dies könne einen Umsatzrückgang nach sich ziehen, teilte Vorstandschef Andreas Pecher in Oberkochen (Ostalbkreis) bei der Vorlage der Bilanz mit.
Er stimmte die Beschäftigten auf eine angespannte Lage ein. Sollten weitere Schritte notwendig werden, favorisiere das Stiftungsunternehmen auf den Erhalt von Beschäftigung gerichtete Maßnahmen wie den Abbau von Stundenkonten oder Kurzarbeit. «Zur Sicherung dauerhafter Wettbewerbsfähigkeit kann in einzelnen Bereichen auch ein Wegfall von Arbeitsplätzen erfolgen.»
Bereits im abgelaufenen Geschäftsjahr 2024/25 (30. September) war der Elektronik- und Optikkonzern den Widrigkeiten ausgesetzt. Das Unternehmen legte trotzdem beim Umsatz um 9 Prozent auf 11,8 Milliarden Euro zu. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern stieg um 7 Prozent auf 1,5 Milliarden Euro an. Unter dem Strich sank der Gewinn um 79 Millionen auf 952 Millionen Euro.