Thüringens Wirtschaftsministerin Colette Boos-John (CDU) sieht den Kompromiss im Zollstreit zwischen den USA und der EU kritisch. Sie bezeichnete die Einigung in Erfurt als «sauren Apfel, in den die EU beißen musste, um einen Handelskrieg abzuwenden». Das Ergebnis sei bitter und werde gerade die deutsche Wirtschaft empfindlich treffen.
Zumindest gebe es jetzt eine gewisse, wenn auch teuer erkaufte, Planungssicherheit für die Unternehmen, sagte Boos-John. Mit Skepsis, aber auch einer gewissen Erleichterung reagierten Thüringer Wirtschaftsorganisationen.