220 Jahre nach der preußisch-französischen Doppelschlacht von Jena und Auerstedt 1806 soll mit einem Gedenkjahr an das historische Ereignis erinnert werden. Höhepunkt ist im Oktober 2026 die Nachinszenierung der Schlacht bei Jena, bei der die Truppen des französischen Kaisers Napoleon die preußisch-sächsischen Truppen vernichtend schlugen, wie die Stadt und die Arbeitsgemeinschaft «Jena 1806» mitteilten.
Dafür werden Hunderte Darsteller auf dem historischen Schlachtfeld vor den Toren der Stadt erwartet. Zudem soll in Vierzehnheiligen, einem der Orte auf dem einstigen Schlachtfeld, ein neues Denkmal eingeweiht werden. «Wir möchten Geschichte erlebbar machen – mit Respekt vor den Opfern und im Bewusstsein, dass Kriege ins Geschichtsbuch gehören, nicht in die Gegenwart», erklärte der AG-Vorsitzende Andre Funke. Es gehe um Erinnern, Frieden und europäische Verständigung.