Ein Jahr nach seiner Eröffnung zählt das Museum Zwangsarbeit im Nationalsozialismus in Weimar monatlich etwa 1.000 Besucherinnen und Besucher. Dazu kommen etwa noch Gäste bei Veranstaltungen, wie Pressesprecherin Dorothee Schlüter sagt. Viele Schüler-, aber auch Erwachsenengruppen seien unter den Besuchenden.
Auf besondere Resonanz stoße das Haus auch bei ehemaligen Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern, sowie deren Kindern und Enkelkindern. Für diese habe sich das Museum zu einer wichtigen Anlaufstelle entwickelt, so Schlüter. Die Betroffenen und ihre Angehörigen hätten so einen Ort, der ihr Schicksal repräsentiert.