Die Thüringer Landesausstellung zum 500. Jubiläum des deutschen Bauernkriegs in Mühlhausen geht in ihr Finale. Nach fast sechs Monaten Dauer kann sie am Wochenende in den Mühlhäuser Museen letztmals besichtigt werden. Schon vor dem Abschlusswochenende zeigt sich Museumsdirektorin Susanne Kimmig-Völkner zufrieden mit dem Zuspruch. Bislang hätten mehr als 60.000 Menschen die drei Ausstellungsorte in der Stadt besucht, sagte sie der Deutschen Presse-Agentur. Im Endeffekt könnten es mehr als 65.000 werden. «Mit dem Verlauf sind wir schon jetzt sehr glücklich.»
Lichtkunst stimmt auf Abschlusswochenende ein
Profitiert habe die Ausstellung auch durch das Zusammenwirken mehrerer Akteure, etwa der Stadt Mühlhausen, der Tourismusbranche und der evangelischen Kirche, schätzt die Museumschefin ein. Dies habe auch überregionales Interesse für die Schau geweckt. Zu den die Ausstellung begleitenden Höhepunkten gehört auch das «Freiheitsleuchten» am Freitag und Samstag in der mittelalterlichen Altstadt. Fünf Kirchen und eine Straße werden jeweils von 19 bis 23 Uhr mit Lichtkunstwerken und Video-Installationen illuminiert.
Ein zweiter Teil der Landesausstellung im Panorama Museum Bad Frankenhausen, in dem Gemälde der historischen Vorbilder für das monumentale Bauernkriegsrundbild von Wolfgang Tübke gezeigt wurden, war Mitte August zu Ende gegangen.
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