An zahlreichen Orten in Thüringen wurde am Volkstrauertag 80 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs den weltweiten Opfern von Krieg und Gewaltherrschaft gedacht. Die zentrale Veranstaltung für Thüringen fand in diesem Jahr nach Angaben des Volksbundes Deutscher Kriegsgräberfürsorge auf dem städtischen Friedhof in Altenburg statt.
Ministerpräsident Mario Voigt hob die Bedeutung des Kriegsgedenkens hervor. Frieden sei keine Selbstverständlichkeit, sondern Auftrag und tägliche Verpflichtung, mahnte der CDU-Politiker in einer Mitteilung des Volksbundes. «Die über 20.000 Kriegsgräber auf Thüringer Boden erinnern uns sichtbar an unzählige Schicksale, an Leid und Verlust, aber auch an unsere Verantwortung, aus dieser Geschichte zu lernen.»