Mit Kranzniederlegungen und einer Gedenkveranstaltung im Thüringer Landtag erinnern Politiker, Vereine und Initiativen an die Opfer des Nationalsozialismus. Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt nannte den 27. Januar vorab einen «Tag der Erschütterung und der Mahnung». «In einem Akt des beispiellosen Zivilisationsbruchs haben die Nationalsozialisten die Menschenwürde millionenfach durch ihre systematischen Verbrechen auf grausamste Weise missachtet und zerstört.» Eine lebendige Erinnerungskultur verlange Wachsamkeit gegenüber jeder Form von Ausgrenzung, Antisemitismus und Menschenfeindlichkeit, sagte Voigt in einer Mitteilung.