Bundeswissenschaftsministerin Dorothee Bär (CSU) und Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt (CDU) haben einen Forschungsneubau am Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF eingeweiht. In der Erweiterung kommen neue Labore, Maschinen für Hightech-Forschung, Reinräume und Büros unter, wie aus einer Mitteilung des IOF hervorgeht. Dazu gehören auch eine neue Anlage zur Elektronenstrahl-Lithografie für die Herstellung photonischer Komponenten sowie eine Bodenstation für die satellitengestützte Quantenkommunikation.
Bär lobt Innovation in Hermsdorf
Bär, die in Thüringen ihren Antrittsbesuch absolvierte, machte sich auch ein Bild von der Arbeit am Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme (IKTS) in Hermsdorf (Saale-Holzland-Kreis). «Die Stromspeicher, CCU- und Wassertechnologien aus keramischen Werkstoffen tragen nicht nur zu Resilienz und technologischer Souveränität Deutschlands bei, sie können auch internationale Exportschlager werden», sagte Bär in einer Mitteilung. Das IKTS setzt nach eigenen Angaben keramische Komponenten im Anlagenbau ein - zur Erzeugung von Wasserstoff und zum Abtrennen von Kohlendioxid, zur Synthese von Plattformchemikalien und E-Fuels, in großen Batterien für Stromnetze oder in der Reinhaltung von Wasser.
Voigt bezeichnete Hermsdorf als «Innovationsstandort». «Gerade als zentrales Stromtransitland braucht Thüringen Lösungen für die Speicherung und intelligente Nutzung von Energie. In Hermsdorf entsteht genau dieses Wissen.»
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