Ein neues Institut in Jena beschäftigt sich mit neuen Materialien für Energiespeicher. Thüringen solle ein führender Standort für die Batterieforschung werden, erklärte Wissenschaftsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) am Montag bei der offiziellen Eröffnung des Standorts für das neue «Helmholtz-Institut für Polymere in Energieanwendungen» (HIPOLE). Es wird nach Ministeriumsangaben gemeinsam von der Friedrich-Schiller-Universität Jena und dem Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie getragen.
Entwickelt werden sollen Materialien und Speichertechnologien, die für die Energiewende gebraucht werden. In der Aufbauphase beteilige sich das Land an der jährlichen Förderung und leiste eine Sonderfinanzierung von insgesamt 10,5 Millionen Euro bis 2027. Außerdem würden von Thüringen Gebäude- und Geräteinfrastruktur im Wert von elf Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Von 2028 an werde die Forschungseinrichtung mit bis zu 5,5 Millionen Euro von Bund (90 Prozent) und Land (10 Prozent) jährlich finanziert, so das Ministerium.