Nach mehrmonatiger Schließung steht der Erinnerungsort Topf & Söhne mit überarbeiteter Ausstellung in Erfurt wieder für Besucher offen. Die Schau «Techniker der Endlösung» wurde den Angaben zufolge nach neuen Forschungserkenntnissen aktualisiert und unter anderem um eine Videoinstallation mit Berichten von acht Auschwitzüberlebenden erweitert.
Am Erinnerungsort Topf & Söhne wird die Geschichte der gleichnamigen Erfurter Firma und ihrer Mitarbeiter erzählt, die im Nationalsozialismus unter anderem die Verbrennungsöfen für das Vernichtungslager Auschwitz bauten. 1942 reichte die Firma einen Patentantrag für einen «kontinuierlich arbeitenden Leichenverbrennungsofen für Massenbetrieb» ein – und ermöglichte damit den Nazis technisch den Massenmord.