Thüringen investiert in Forschungs- und Entwicklungsprojekte, um von ausländischen Technologie- oder Materialzulieferungen unabhängiger zu werden. Zwölf Unternehmensverbünde erhalten insgesamt 12,9 Millionen Euro für die gemeinsame Entwicklung neuer Produkte und Verfahren in kritischen Technologiebereichen, wie das Wirtschaftsministerium in Erfurt mitteilte.
«Angesichts wachsender geopolitischer Risiken wollen wir die technologische Souveränität der Thüringer Wirtschaft erhöhen und damit Wertschöpfung in Thüringen sichern», erklärte Wirtschaftsministerin Colette Boos-John (CDU) die Förderung. Die Abhängigkeit von Vorlieferanten beispielsweise aus Krisenregionen solle verringert werden. Thüringen wolle stärker auf eigene technologische Entwicklungen und regionale Ressourcen zurückgreifen.