Die Rückkehr von Syrern in ihre Heimat hätte nach Ansicht der Regionaldirektion der Arbeitsagentur keine größeren Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt in Sachsen-Anhalt und Thüringen. Es könne sicherlich kurzfristig zu Lücken kommen, sagte der Vorsitzende der Geschäftsführung der Regionaldirektion, Markus Behrens. «Das würde der Markt aber verkraften.» Die Lücken könnten in einigen Bereichen auch sicherlich wieder geschlossen werden. «Außerdem glaube ich nicht, dass alle Syrer zurückgehen werden.»
Derzeit sind nach Angaben der Arbeitsagentur in Thüringen 5.290, in Sachsen-Anhalt 5.041 syrische Staatsbürger sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Bei Größenordnungen von rund 800.000 Beschäftigten sei dies aber nur ein kleiner Anteil.