Bestattungsunternehmen in Thüringen haben im Gegensatz zu vielen anderen Branchen nach Verbandsangaben keine Nachwuchssorgen. Der Beruf sei gefragt, auch in den nächsten Jahren sei genug Potenzial vorhanden, sagt der Vorsitzende des Bestatterverbandes Thüringen, Gerd Rothaug. Die Ausbildung zum Bestatter stoße auf wachsendes Interesse. Weil in Thüringen viele Familienbetriebe ansässig seien, die keine Ausbildung anböten, wachse die Zahl aber nur langsam.
Deutschlandweit gab es im vergangenen Jahr dem Bundesverband der Bestatter zufolge 354 neue Auszubildende, 11 davon aus Thüringen. Vor zehn Jahren seien es 142 bundesweit und ein Auszubildender aus Thüringen gewesen. Der Frauenanteil bei Ausbildungen liege bundesweit bei 57 Prozent.