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Tarifverhandlungen im öffentlichen Nahverkehr in Thüringen bleiben ergebnislos

Keine Einigung bei Tarifverhandlungen im Nahverkehr in Sicht (Illustration).   / Foto: Martin Schutt/dpa
Keine Einigung bei Tarifverhandlungen im Nahverkehr in Sicht (Illustration). / Foto: Martin Schutt/dpa

Vierte Verhandlungsrunde in Thüringer Städten ergebnislos. Arbeitgeber bot 3% ab April, Verdi fordert 35-Stunden-Woche und 4% Lohnerhöhung.

Die Tarifverhandlungen für den öffentlichen Nahverkehr in einer Reihe von Thüringer Städten kommen nicht voran. Auch die vierte Verhandlungsrunde habe keine Ergebnisse gebracht, teilten die Tarifparteien in Erfurt mit. Der kommunale Arbeitgeberverband, der die einzelnen Verkehrsbetriebe vertritt, bot nach eigenen Angaben eine Tariferhöhung für die Beschäftigten von 3,0 Prozent ab April und weiteren 2,8 Prozent ab Januar 2027 an. Zudem seien Verbesserungen bei Schichtzulagen vorgeschlagen worden. 

Die Gewerkschaft Verdi verlangte bisher neben Einkommensverbesserungen den Übergang zur 35-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich. In der vierten Verhandlungsrunde stellte die Gewerkschaft nach eigenen Angaben diese Forderung zurück. Sie sprach von einem «Versöhnungsangebot», um Entgeltverbesserungen zu erreichen. Die Arbeitgeber hätten «dem nicht Rechnung getragen», ihr Angebot sei nicht akzeptabel.

# Derzeit beträgt die Arbeitszeit für Bus- und Straßenbahnfahrer 38 Stunden pro Woche. Nachdem keine Einigung erzielt worden war, gingen die Tarifparteien laut Arbeitgeberverband ohne Vereinbarung eines neuen Verhandlungstermins auseinander. 

Betroffen von den Verhandlungen sind Beschäftigte im öffentlichen Nahverkehr von Weimar, Jena, Erfurt, Gera, Gotha, Mühlhausen, dem Kyffhäuserkreis, dem Unstrut-Hainich-Kreis und dem Weimarer Land.

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