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An allen Thüringer Grundschulen soll mehr gelesen werden

Die Schüler sollen vorlesen, zuhören, mitlesen oder im Tandem lesen. (Archivbild) / Foto: Sebastian Gollnow/dpa
Die Schüler sollen vorlesen, zuhören, mitlesen oder im Tandem lesen. (Archivbild) / Foto: Sebastian Gollnow/dpa

Vorlesen, Mitlesen, Lesetheater: Mit dem Leseband will Thüringen die Lesefähigkeit stärken und plant, das Angebot auf alle Grundschulen auszuweiten.

An 84 Thüringer Grundschulen wird ab heute jeden Tag zwanzig Minuten extra gelesen. Die Leseförderung ist Teil des sogenannten Lesebandes, mit dem Schülerinnen und Schüler verschiedene Formen des Lautlesens üben sollen, wie das Bildungsministerium mitteilte. Die Schüler sollen demnach vorlesen und zuhören, mitlesen oder im Tandem lesen. Auch Lesen im Chor oder Vorlesetheater seien möglich.

Das gemeinsame Lesen soll den Angaben zufolge in den Schulalltag integriert werden und nicht zusätzlich dazu kommen. Mit der wöchentlichen zusätzlichen Lesezeit sollen die Basis- und Kernkompetenzen im Bereich Mathematik und Deutsch nachhaltig verbessert werden. Die Einführung des Lesebands sei eine Maßnahme im Rahmen der «Lese-Schreiben-Rechnen-Garantie».

Unterstützung durch Stiftungen

Ziel der Landesregierung ist es, das Leseband an allen der rund 400 Grundschulen im Freistaat einzuführen. In den kommenden zwei Schuljahren soll die Leseförderung jeweils an weiteren 100 Grundschulen starten. Das Leseband wird von der Auridis-Stiftung und der Crespo-Foundation unterstützt, die dafür jeweils bis zu 431.000 Euro bereitstellen.

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