Egal, ob es schneit oder stürmt: In einer neuen Spezialhalle der Landesfeuerwehr- und Katastrophenschutzschule in Bad Köstritz (Landkreis Greiz) können Retter ganzjährig für Einsätze üben. 13,6 Millionen Euro wurden laut Infrastrukturministerium in den nun eröffneten Neubau gesteckt.
Die Halle dient mehreren Zwecken. So finden dort gleichzeitig mehrere große Einsatzfahrzeuge Stellplätze. Im oberen Geschoss befindet sich die Ausbildungshalle. Dort können Retter und angehende Helfer an einer mehrgeschossigen Übungswand auch spezielle Einsatzszenarien mit Drehleitern trainieren. Früheren Angaben nach können die Feuerwehrleute in der Halle auch Einsätze in Nachbildungen von Teilen von Chemie- und Praxislaboren, einer Wohnung und eines Pflegeheims üben. Zudem werde die Halle für Großfahrzeuge befahrbar sein, sodass die Drehleitern genutzt werden könnten.