Logo DieThüringer News
Nachrichten / Bildung

GEW startet Petition zum Vorbereitungsdienst für Lehrer

GEW startet Petition zum Vorbereitungsdienst für Lehrer
Die Thüringer GEW-Landesvorsitzende Kathrin Vitzthum fordert bessere Bedingungen für angehende Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst. (Archivbild) / Foto: Martin Schutt/dpa
Von: DieThüringer News
Die GEW in Thüringen fordert mit einer Petition bessere Bedingungen für angehende Lehrer. Was sich nach Ansicht der Gewerkschaft im Vorbereitungsdienst ändern soll.

Die Bildungsgewerkschaft GEW in Thüringen hat eine Petition für bessere Bedingungen im Vorbereitungsdienst für angehende Lehrerinnen und Lehrer gestartet. Ziel sei eine Ausbildung, die angehende Lehrkräfte stärke, professionell begleite und auf den Beruf vorbereite, teilte die Thüringer Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft (GEW) mit. 

Um Lehrer zu werden, ist meist ein Studium an einer Universität nötig. Dort erlangen die angehenden Lehrer das erste Staatsexamen. Das zweite Staatsexamen wird im Zuge des Vorbereitungsdienstes erlangt, der noch einmal rund zwei Jahre dauert. Diese Zeit gilt als stressig und eher bescheiden vergütet.

Mehr aus dieser Kategorie

Forderung nach besserer Bezahlung

Die GEW fordert Änderungen in der Verordnung über die Ausbildung und zweite Staatsprüfung für Lehrämter - unter anderem starke Mitbestimmungsrechte, transparente Prüfungsanforderungen, eine Begrenzung der Unterrichtsverpflichtung und eine bessere Bezahlung im Vorbereitungsdienst.

«Der Vorbereitungsdienst muss eine Phase sein, die stärkt, qualifiziert und Mut macht – nicht eine Zeit, in der junge Lehrkräfte durch unklare Strukturen, Überlastung und Unsicherheit ausgebremst werden», sagte GEW-Landesvorsitzende Kathrin Vitzthum.

Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

DieThüringer News
Artikel von

DieThüringer News

DieThüringer News ist für die Inhalte selbst verantwortlich. Es gilt der Kodex der Plattform. Die Plattform prüft und behandelt Inhalte gemäß den gesetzlichen Vorgaben, insbesondere nach dem NetzDG.