Die Bildungsgewerkschaft GEW in Thüringen hat eine Petition für bessere Bedingungen im Vorbereitungsdienst für angehende Lehrerinnen und Lehrer gestartet. Ziel sei eine Ausbildung, die angehende Lehrkräfte stärke, professionell begleite und auf den Beruf vorbereite, teilte die Thüringer Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft (GEW) mit.
Um Lehrer zu werden, ist meist ein Studium an einer Universität nötig. Dort erlangen die angehenden Lehrer das erste Staatsexamen. Das zweite Staatsexamen wird im Zuge des Vorbereitungsdienstes erlangt, der noch einmal rund zwei Jahre dauert. Diese Zeit gilt als stressig und eher bescheiden vergütet.
Forderung nach besserer Bezahlung
Die GEW fordert Änderungen in der Verordnung über die Ausbildung und zweite Staatsprüfung für Lehrämter - unter anderem starke Mitbestimmungsrechte, transparente Prüfungsanforderungen, eine Begrenzung der Unterrichtsverpflichtung und eine bessere Bezahlung im Vorbereitungsdienst.
«Der Vorbereitungsdienst muss eine Phase sein, die stärkt, qualifiziert und Mut macht – nicht eine Zeit, in der junge Lehrkräfte durch unklare Strukturen, Überlastung und Unsicherheit ausgebremst werden», sagte GEW-Landesvorsitzende Kathrin Vitzthum.
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