Junge Fichtenspitzen im Pesto, Bärlauchbutter aufs Brot oder frische Buchenblätter im Salat: Thüringens Wälder halten im Frühling einige kulinarische Schätze bereit. Ein Spaziergang mit Körbchen kann sich lohnen. Doch nicht überall dürfen frische Waldkräuter gesammelt werden und auch nicht in riesigen Mengen. Was die Wälder für die Küche bereithalten und welche Regeln gelten:
Von essbaren Blüten bis Jungtrieben
Blüten auf dem Teller hübschen Gerichte auf – und machen Salate noch bunter. Thüringenforst empfiehlt, essbare Blüten etwa von Duftveilchen, Gänseblümchen, Löwenzahn oder Bärlauch am besten abseits vielbefahrener Straßen, Sparzierwegen oder Hundewiesen zu sammeln. Doch nicht nur Blumen geben was für die Küche her. «Frische Buchenblätter geben einen hervorragenden Salat, die weichen Nadeln jüngster Fichtenspitzen munden als Amuse-Gueule erstaunlich aromatisch», schrieb die Landesforstanstalt vor ein paar Tagen in einer Mitteilung. Waldmoose könnten zum Räuchern von Tomaten genutzt werden. Zudem seien auch Löwenzahn, Brennnessel oder Spitzwegerich bekannte Zutaten.