Der Deutsche Wanderverband möchte mehr Anerkennung für die Arbeit seiner ehrenamtlich engagierten Mitglieder erreichen. «Es gibt 300.000 Kilometer Wanderwege in Deutschland, die im Ehrenamt geplant und gepflegt werden, damit unterhalten wir quasi die längste Sportstätte der Welt», sagte Jens Kuhr, Sprecher des Deutschen Wanderverbands. Diese Infrastruktur komme dabei längst nicht nur Mitgliedern von Wandervereinen zugute. Pflege, Erhaltung und Erweiterung der Wanderwege müssten daher als nationale und landesweite Aufgabe anerkannt und finanziert werden.
Die Forderung sei Teil eines Resolutionsentwurfs, über den auf einer Mitgliederversammlung des Verbands am Freitag abgestimmt werden soll. In dem Papier wird auch darauf gepocht, Wandervereine generell als Breitensportvereine anzuerkennen, um entsprechende bundesweit verlässliche und nachhaltige finanzielle Förderungen zu erhalten, so Kuhr.